Arbeit zur Zeitüberbrückung

Definition
In der Regel ist Arbeit zur Zeitüberbrückung eine Beschäftigungsmassnahme zur Erhaltung der Tagesstruktur und der Eingliederungsfähigkeit beim Warten auf eine Anschlusslösung (Berufliche Massnahmen oder Stellenantritt im allgemeinen Arbeitsmarkt).


Zielgruppe
Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung, welche mindestens je 6 Stunden an vier Tagen im allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können.


Ziele
  • Erhaltung der Tagesstruktur und der Eingliederungsfähigkeit
  • Anpassung an die Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes
  • Standortbestimmung
  • Wenn möglich Steigerung der Präsenzzeit und Leistungsfähigkeit
Dauer
Maximal 12 Monate. Ein Übertritt in eine Festanstellung ist jederzeit möglich.

Betreuung
Individuelle Betreuung und Begleitung durch unsere Fachpersonen an den Einsatzplätzen im allgemeinen Arbeitsmarkt. Formulieren der Zielvereinbarung und regelmässiges überprüfen.

Zusätzliche Unterstützung
  • Festlegen des Trainingsprogrammes und Leistungsmessungen durchführen
  • Kriseninterterventionen
  • Aktive Stellensuche
Anforderungen
  • Vermittelbarkeit in den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Präsenzfähigkeit gemäss Vereinbarung
  • Leistungsfähigkeit von mindestens 50%
  • Anmeldung durch die IV-Stelle oder andere Kostenträger
Trainingsplätze im allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Betreuung der „Arbeitgeber“ und des Teams
  • Regelmässige Standortgespräche
  • kostenfreie Platzierung


Tscholl Coaching & Beratung

Coachings, Beratungen, Seminare und Schulungen in Personalentwicklung, Prävention, Konfliktmanagement, Kriseninterventionen, Arbeitsplatzerhalt, Intervisionen und Emotionsarbeit

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